ERNÄHRUNG & GESUNDHEIT

Leberfasten nach Dr. Worm – Ihr Weg zum Wohlfühlgewicht

 

Das Leberfasten nach Dr. Worm sieht eine deutliche Einschränkung der Kalorienzufuhr vor. Ähnlich wie bei den sog. "Hafertagen"soll es zu einer raschen Mobilisierung der Leberfettreserven kommen. Im Mittelpunkt steht dabei das von Dr. Worm entwickelte Hepafast. Dieser Drink ist eiweissreich und enthält zudem Inhaltsstoffe wie beta-Glucan aus dem Hafer, Inulin, Vitamin E, Cholin, Omega-3-FS, L-Carnitin und Taurin, allsamt Stoffe die nachweislich die Fettmobilisierung fördern können. Ergänzend darf der Teilnehmer Rohkost, gedünstetes Gemüse oder Salat essen.

 

Nach 2 Wochen kommt es dabei zu

  • einem Rückgang der Lerbertriglizeride

  • einem Abbau der Insulinresistenz

  • einer verbesserten Glucosetoleranz

  • einem verringerten Atheroskleroserisiko

  • einer Gewichtsabnahme

  • einer Senkung des Blutdrucks


Dieser intensiven Phase folgen, wenn erwünscht, noch 8-10 Wochen Reduktionsphase, anschliessend noch 4 Wochen Stabilisierungsphase zur Schaffung einer Nachhaltigkeit.

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ERNÄHRUNGSPYRAMIDE

LEBERFASTEN

Als Maß für Übergewicht dient der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Der BMI wird berechnet, indem man das Gewicht durch das Quadrat der Größe (in Meter) teilt (kg/m²). Normalgewicht entspricht einem BMI zwischen 19 und 25 kg/m². Übergewicht (leichte Adipositas) liegt zwischen 25 und 30 kg/m² vor. Von Fettleibigkeit spricht man ab einem BMI von 30 kg/m².

Die Nahrungsmittelallergie oder Lebensmittelallergie ist eine besondere Form, gekennzeichnet durch eine spezifische Überempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Stoffe – in der Regel Proteinbausteine- die in der Nahrung enthalten sind und mit ihr aufgenommen werden. Das Ausmaß der allergischen Reaktion kann interindividuell stark variieren.

Nahrungsmittelallergien äußern sich in Reaktionen der Schleimhaut, zum Beispiel in Form von Schleimhautschwellungen im gesamten Mund-, Nasen- (allergische Rhinitis) und Rachenraum und Anschwellen der Zunge. Symptome im Magen-Darm-Bereich sind z. B. Übelkeit, Rebrechen und Durchfall. Nahrungsmittelallergien können aber auch zu Reaktionen der Atemwege mit Verengung der Bronchien (allergisches Asthma) und der  Haut (atopisches Ekzem, Juckreiz, Nesselsucht) sowie sehr selten zu Gelenkerkrankungen (Arthritis) führen.

Hinsichtlich der Diagnose ist die einfachste und effektivste Methode das Führen eines Ernährungs- und Beschwerdentagebuches, mit dessen Hilfe der zeitliche Zusammenhang zwischen Aufnahme der potenziell unverträglichen Nahrungsmittels und den Symptomen aufgedeckt werden kann. Wird ein bestimmtes Lebensmittel als unverträglich bzw. allergen verdächtigt, sollte eine mehrwöchige Ausschlussdiät mit Vermeidung  des bestimmten Nahrungsmittels  sowie einer anschließenden Provokationsdiät erfolgen. 

Während also eine Allergie durch eine Abwehrreaktion des Körpers hervorgerufen wird, bei dem das Immunsystem fälschlicherweise auf bestimmte Stoffe im Essen (die Allergene) anspringt, basiert eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auf einem Fehler im Stoffwechsel. Häufig sind wie etwa bei der Fructose- oder Laktoseunverträglichkeit bestimmte Enzyme defekt oder es mangelt an Transportereiweißen, so dass der Stoff nicht richtig abgebaut werden kann. Das Immunsystem ist an dieser Reaktion nicht beteiligt.

Es entstehen dabei im Anschluss an die Aufnahme meistens massive Bauchsymptome mit Schmerzen, „ Bauchschneiden“, Blähungen, Übelkeit und Durchfälle. Auch für diese „ Unverträglichkeiten“ gibt es entsprechende Tests im Blut oder über Atemtests und Stuhlanalysen (Laktose, -Fructosetoleranztests).

 

Die häufigste Differentialdiagnose zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist das sogenannte Reizdarmsyndrom, bei dem es ebenfalls zu Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchraum zusammen mit einer Veränderung in den Stuhlgewohnheiten kommt. In diesem Fall hat die Erkrankung in den meisten Fällen jedoch eine psychosomatische Ursache und ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. alle in Frage kommenden „ Unverträglichkeiten“ müssen im Vorfeld ausgeschlossen werden.

Laktoseintoleranz  ist eine Unverträglichkeit von Milchzucker. Angeborene Formen der Unverträglichkeit sind regional sehr unterschiedlich verteilt, in Skandinavien kommt sie sehr selten vor (< 2%), in Südeuropa häufig (> 50%), in Afrika sind praktisch alle Einwohner laktoseintolerant. In Österreich sind etwa 15% aller Erwachsenen laktoseintolerant.

Erworbene, vorübergehende Laktoseintoleranz nach Dünndarminfektionen, bei Zöliakie oder Mb. Crohn o.ä..

Menschen mit Laktoseintoleranz können Milchzucker nicht verdauen. Bei dem Verzehr von nennenswerten Mengen von Milchzucker kommt es ein bis drei Stunden nach dem Essen zu Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen. Die Schwere der Symptomatik hängt von der Menge der zugeführten Laktose ab. Laktoseintoleranz ist vollkommen harmlos.

Durch eine genaue Anamnese kann oft eine Vermutungsdiagnose gestellt werden. Der Beweis kann durch den Laktose-H2-Atemtest oder durch einen Laktosebelastungstest mit Blutzuckermessung oder einen Gentest oder eine Duodenalbiopsie erbracht werden. Beim Laktose-H2-Atemtest wird nach Gabe einer standardisierten Menge Laktose (z.B. 50g in Wasser oder Tee) der H2-Gehalt der Ausatmungsluft bestimmt.

Laktoseintoleranz ist nicht heilbar, die Behandlung erfolgt rein diätetisch oder durch Laktaseersatz.

Diabetes mellitus umfasst chronische Stoffwechselerkrankungen bei denen zu wenig Insulin gebildet wird. Gemeinsames Symptom aller unbehandelten Patienten sind die erhöhten Blutzuckerwerte (Hyperglykämie).

Formen der Erkrankung:

 

Typ 1 Diabetes

Bei Typ 1 Diabetes liegt ein absoluter Mangel am Hormon Insulin zu Grunde. Der Typ 1 Diabetes ist meist immunologisch bedingt. Körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) zerstören die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Die Bauchspeicheldrüse kann in weiterer Folge kein Insulin mehr bilden. Meist beginnt diese Form des Diabetes im Kindes- oder Jugendalter, weshalb er auch als „juveniler Diabetes“ bekannt ist. Typ 1 Diabetes kann aber auch bei Erwachsenen beobachtet werden.

 

Typ 2 Diabetes

Bei Typ 2 Diabetes entwickelt sich eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin. Man spricht von der sogenannten Insulinresistenz. Die insulinproduzierenden Zellen sind durch die jahrelange Überproduktion von Insulin „erschöpft“.
Das bedeutet, die Zellen brauchen mehr Insulin, um Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse reagieren darauf mit einer vermehrten Ausschüttung des Hormons. Auf Dauer werden die insulinproduzierenden Zellen überlastet, die Produktion nimmt immer weiter ab. Daneben wird ein anderes vor Zucker schützendes Hormon aus dem Darm (Glucagon-like Peptid 1/GLP-1) in geringerem Ausmaß gebildet, was die Zuckerfreisetzung aus der Leber wiederum fördert.